Peter Tiboris


Peter Tiboris

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Peter Tiboris

Sein Dirigentendebüt gab Peter Tiboris am 7. Januar 1984 in New York mit dem American Symphony Orchestra in der Alice Tully Hall im Lincoln Center. Seitdem hat der Griechisch-Amerikaner in den renommiertesten Konzertsälen der Welt dirigiert und mit Künstlern von Weltrang gearbeitet. An die 150 Konzerte dirigierte er allein in der historischen Carnegie Hall und im Lincoln Center in der Avery Fisher Hall und der Alice Tully Hall. Im Ausland dirigierte er an zahlreichen Musikstätten wie dem Wiener Konzerthaus, der Royal Festival Hall und dem Barbican Center in London, dem Dvorák- und dem Smetana-Saal in Prag, der Warschauer Philharmonie, dem Säulensaal in Moskau, dem Shostakovich- und dem Tschaikowsky-Saal in St. Petersburg, dem Teatro dell'Opera di Roma, dem Teatro Regio di Parma und dem Mailänder Verdi-Saal in Italien, dem Palacio de Bellas Artes in Mexico City und vielen anderen.

Seit 1988 leitet Herr Tiboris als Musikdirektor sein Manhattan Philharmonic Orchestra in New York City. Als Gastdirigent arbeitete unter anderem in New York mit dem Brooklyn Philharmonic Orchestra und dem New York City Symphony Orchestra, in Großbritannien mit dem Royal Philharmonic Orchestra, der Philharmonia und der Oxford Philomusica, in der Tschechischen Republik mit den Virtuosi di Praga, in Hannover mit dem Niedersächsischen Staatsorchester, in Sofia mit dem Orchester der Nationaloper, in Montreal mit der Société Philharmonique, in Prag mit der Bohuslav-Martinó-Philharmonie, den Brünner Philharmonikern und dem Nord-Tschechischen Philharmonieorchester, in Italien mit dem EurOrchestra di Napoli, der Sinfonica Siciliana di Palermo, dem Orchestra del Teatro Regio di Parma, dem Orchestra Sinfonica della Provincia di Bari und dem EurOrchestra da camera di Bari; in Mexico City mit dem Orquesta de Bellas Artes, in Polen mit den Warschauer Philharmonikern, der Opera i Filarmonia Podlaska, der Schlesischen Philharmonie Kattowitz und der Staatsphilharmonie Posen; in Lisabon mit dem Orquestra Clássica da Madeira und dem Orquestra de Camara de Cascais e Oeiras, in Bukarest mit dem Rumänischen Rundfunkorchester, in Russland mit den Philharmonikern der Glinka-Kapelle in St. Petersburg und dem Moskauer Rundfunk- und Fernsehorchester und in Istanbul mit dem Millî-Reasürans-Kammerorchester. Außerdem dirigierte er für Orchestereinspielungen unter anderem das Moskauer Rundfunk- und Fernsehorchester, das Orchester der Nationaloper von Sofia (Bulgarien) und die Bohuslav-Martinó-Philharmonie der Tschechischen Republik.

Sein Repertoire an Orchester- und Chor-Werken umfasst alle Hauptwerke von Beethoven, Brahms, Mozart, Mahler, Schubert, Schumann, Verdi, Grieg, Haydn, Mendelssohn, Puccini, Rossini und Tschaikowsky. Mit der Oper verbindet ihn eine besondere Liebe und er dirigierte bei Aufführungen von „Tosca“, der „Cavalleria rusticana“, Tanejews „Agamemnon“ aus der Oresteia, der „Ermione“ und dem „Barbier von Sevilla“ von Rossini, Cherubinis „Médée“ und der „Elektra“ von Theodorakis. Zudem dirigierte er einige der großen Ballette im Teatro dell'Opera in Rom, darunter Griegs „Peer Gynt“ (vom Magazin Danza & Danza als bestes Ballett des Jahres 2007 in Italien prämiert) und Adams „Le Corsaire“.

Sehr positiv wurden von der Kritik seine 11 Einspielungen aufgenommen, darunter „Zanetto“ und „Silvano“ von Mascagni, das Verdi-Requiem (Kritische Ausgabe) und die ersten Aufnahmen von Beethovens Symphonien Nr. 3, 5, 7 und 9 und Schuberts Symphonie Nr. 9 mit den „Retouchen“ von Gustav Mahler.

Herr Tiboris ist außerdem der Gründer und Generaldirektor von MidAmerica Productions. Seit der Gründung 1984 hat MidAmerica an die 500 Konzerte mit Orchestern aus aller Welt in der Carnegie Hall und der Avery Fisher Hall des Lincoln Centers präsentiert.

Im Jahr 2000 hat Herr Tiboris das „International Festival of the Aegean“ auf Syros in Griechenland ins Leben gerufen, bei dem es Aufführungen im 1864 erbauten Apollo Theater gibt, das auch „La Piccola Scala“ genannt wird und eine Nachbildung der Mailänder Scala ist. Auf dem Festival wurden Opern (Der Barbier von Sevilla, Don Giovanni, Zanetto, Cavalleria Rusticana), Orchester- und Chor-Werke, Shakespeares „Romeo und Julia“, Homers „Ilias“ (Buch I), Recitals und griechische Volksmusik mit einem Aufgebot an internationalen Künstlern zur Aufführung gebracht. Im Juli 2009 wird das Festival Puccinis „Tosca“ und Stars des Wiener Staatsopernballetts präsentieren.

Vor kurzem war Herr Tiboris Jurymitglied beim Grand Prix „Maria Callas“ 2009 in Athen. Auf seinem Terminkalender stehen Auftritte im New Yorker Lincoln Center und der Carnegie Hall, Budapest, in Bari, Novi Sad, Mailand, Lecco, Verona, Bratislava, Venedig, Graz, Venezuela, Brasilien, Chile, Israel und Spanien.

Anerkennende Kritiken für Peter Tiboris:

“Die Aufführung von Verdis Requiem durch das American Symphony Orchestra ... unter der Leitung von Peter Tiboris ... war ein regelrechtes Feuerwerk. Tiboris’ Ausführung der gewaltigen Partitur ... war von einer Authentizität erfüllt, wie jeder wahre Ausdruck sie transportieren sollte ... feurig brillant. Eine großartige Aufführung.“ (Avery Fisher Hall, Lincoln Center)
— The Washington Times

„Tiboris beschloss das Konzert mit einer prickelnden und präzisen ... Aufführung von Tschaikowskys Vierter Symphonie.“ (Avery Fisher Hall, Lincoln Center)
— The New York Times

„Das Manhattan Philharmonic Orchestra ... spielte ... mit großer Leidenschaft und Präzision unter dem Dirigenten Peter Tiboris ... Zum Schluss der Oper brach im Publikum verständlicherweise ein Sturm der Begeisterung aus.“ (Rossinis Ermione in der Carnegie Hall)
— ClassicsToday.com

„ ... was die Aufführung Mahlerscher Bearbeitungen betrifft, weithin als der führende Dirigent anerkannt. Er bietet [hier] gediegene und ... vollendete Aufführungen ... Diese Ausgabe überzeugt immer wieder neu. Es bleibt mir nichts, als sie Ihnen auf das Wärmste zu empfehlen.“ (Mozarts Symphonien Nr. 40 und 41 und Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre mit den „Retouchen“ Mahlers)
— Fanfare Record Guide

„Tiboris’ lebendiges, angeregtes Dirigieren des ,Messias’ trug Früchte - seine Tempi ... ähnelten deutlich jenen von Sir Thomas Beecham.“ (Carnegie Hall)
— New York Daily News

„Tiboris’ Aufführung war eine der aufregendsten und inspirierendsten, die ich, was dieses Meisterwerk betrifft, je gehört habe, ganz gleich um welche Fassung es sich handelte.“ (Beethovens Symphonie Nr. 9 mit den „Retouchen“ Mahlers in der Avery Fisher Hall des Lincoln Centers)
— New York Daily News

„Vor den Arien spielte die Oxford Philomusica zwei Cherubini-Ouvertüren, Lodoïska und die Ouvertüre zu Médée selbst. Beide wiegen einen mit einem langsam-behaglichen Anfang in ein Gefühl falscher Sicherheit, bevor die Musik plötzlich zu rasen beginnt. Gastdirigent Peter Tiboris entlockte den Partituren Cherubinis eine Menge Dramatik und Emotionen ... Die Fünfte [Tschaikowskys Symphonie Nr. 5] ist nicht ohne die für Tschaikowsky typischen, von Verlangen und Leidenschaft geprägten Perioden, und auch diese kamen ebenso wie die brillanten Blechbläser-Glanzpunkte deutlich zum Ausdruck - die Blechbläser des Orchesters strotzten vor Vitalität. Das Spiel des Ensembles war die gesamte Zeit hindurch kompakt und beherrscht. ,Bravo!’, rief der in meiner Nähe im Publikum sitzende Musikdirektor der Philomusica, Marios Papadopoulos, am Ende der Aufführung aus; dem kann man nur beistimmen.“ (Sheldonian Hall, Oxford, Großbritannien)
— The Oxford Times, Großbritannien

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